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Sonntag, 18. Juli 2010

Sissi am Montag - So ist das Leben.

Um es gleich vorweg zu nehmen, es gab für uns kein Happy End,
unsere süße kleine Sissi hat uns verlassen.

Ich danke euch für alle lieben Kommentare, die ihr für die Posts "Sissi am Montag" schon gegeben habt und für allen Zuspruch während der bangen Zeit. Ich will euch hier nicht mit den Einzelheiten quälen, sondern noch einmal einen letzten Post über sie machen, in dem ich die bislang unveröffentlichten Fotos zeige und euch ein bisschen über sie erzähle.

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Wir trafen Sissi vor ca. 2 Jahren im Tierheim. Wie das oft so ist, war ich eigentlich nur als Begleitung dorthin gefahren; unser damaliger Kurzhaarkater Pünktchen war schon sehr alt und krank und es stand gar nicht zur Debatte, ihm seine letzten Lebenstagen noch mit einem Rivalen zu vergällen. Die Freundin meines Sohnes wollte sich gerne ein junges Kätzchen anschaffen und ich nahm das Angebot, mitzufahren, gerne wahr.

Und wie wir dann im Tierheim in die verschiedenen Abteile schauten, tummelten sich in einem eine ganze Bande ausgewachsener, prachtvoller Perserkatzen. Da wir schon früher einmal einen sehr charaktervollen weißen Perserkater hatten (ein Freigänger, Mäusefänger und Revierkater!), sind wir immer wieder von diesen Tieren fasziniert. Es waren welche in den unterschiedlichsten Farbschlägen dort zu sehen und wir erfuhren später, dass sie alle aus einem Haushalt stammten und wegen eines Todesfalls abgegeben wurden. Diese Perserkatzen waren alle deutlich missmutig und würdigten uns keines Blickes.

Auf einem Brett an der Seite schlief zusammengerollt noch ein kleines weißes Puschel, das mein Sohn entdeckte. Wir schauten uns das Knäulchen an und auf einmal hob es seinen Kopf und guckte uns an. "Wie süß, eine Weiße!" entfuhr es mir und das war wohl das Stichwort. Sofort stand die Kleine auf, kam herunter und streckte inbrünstig ihr Pfötchen durch das Gitter.


Sie war keine Schönheit und auch in schlechtem Zustand. Wie wir später erfuhren, gab bei ihren Vorbesitzern ein ganzes Rudel Perserkatzen UND ein Rudel Hunde. Während mein Sohn mich bekniete: "Nun nimm sie doch mit, schau doch, wie sie bettelt!", wiegelte ich das zuerst mit vielen vernünftigen Argumenten ab. Wir hatten ja einen Kater zuhause und diese Katze war außerdem nierenkrank und außerdem musste ich ja auch erst noch meinen Mann fragen. Am Ende fuhren wir dann nachhause mit einem winzigen grauen Tiger für Sohn+Freundin. Und mit dem Bild von Sissi im Herzen.

Na ja, ihr wisst ja schon, dass wir sie dann doch geholt haben, nachdem unser Pünktchen nicht mehr da war.

Sie kam bei uns an und ich habe noch nie so deutlich einem Tier angesehen, dass es glücklich ist. Sie WAR wirklich glücklich über ihren Einzug in unserem Haus. Ganz aufgeregt lief sie durch alle Räume und im Wohnzimmer lief sie zwei-, dreimal im Sauseschritt das Sofa entlang von einer Seite zur anderen und ihre Augen suchten darüber nach etwas, das sie vermisste. Ein Brett zum Hochspringen, wahrscheinlich ihr bevorzugter Liegeplatz vorher. Sie konnte es gar nicht glauben, dass es ein Sofa ohne dieses Brett geben konnte. Die Enttäuschung konnte man ihr richtig ansehen.

Das war das Besondere an Sissi. Sie hatte genaue Erwartungen an uns und konnte uns diese durch Gesten und Gebärden mitteilen. Sie muss ihr vorheriges Frauchen abgöttisch geliebt haben und offensichtlich hatte ein enges Band die beiden verbunden. Nun versuchte sie, uns zu animieren, die Dinge so wie ihr vorheriges Frauchen für sie zu tun. Bekamen wir das hin, folgte ein tiefes Schnurren, begleitet von vielen kleinen Liebkosungen auf Katzenmanier. Wir sagten dann immer: "Das war jetzt ganz richtig!".

Manchmal jedoch wussten wir nicht, was sie von uns wollte und ihre Enttäuschung darüber zeigte sie uns, indem sie traurig das Gesicht verzog, wegging und sich irgendwo resigniert hinlegte und so eine ganze Weile verharrte. Da wussten wir genau: "Das war jetzt nicht richtig gewesen!".

Und manchmal mussten wir Sachen machen, wie Knoten aus dem Fell schneiden, Ohren putzen oder Zecken ziehen. Klar, "das war dann ganz falsch." Paul Leyhausen, der große Katzen-Verhaltensforscher, hätte seine Freude an ihr und uns gehabt.

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Am Anfang war Sissi ganz auf mich fixiert. Sie wich mir nicht von der Seite und saß überall dabei. Sogar abends im Badezimmer saß sie auf ihrem Handtuch auf dem Toilettendeckel und wusch sich ausgiebig auf ihre Weise, während ich das gleiche auf meine Weise in der Dusche vollbrachte. Danach gingen wir ins Schlafzimmer und nachdem das Licht ausgeknipst war, dauerte es nur Sekunden, bis die kleine Dame neben meinem Kopfkissen saß. Lautes Schnurren im Dunkeln war die erste freundliche Aufforderung, sie nun zu streicheln. Natürlich wusste ich schon, dass sie gestreichelt werden wollte. Was ich nicht wusste, wie lange das zu sein hatte. Nach dem mir angemessen scheinenden Quantum legte ich mich also zum Schlafen zurecht. Ganz falsch! Ein deutliches "Äh" und ein zartes Tupfen ihrer Wuschelpfote auf meinen Arm belehrten mich, dass die kleine Madam noch eine Zugabe wollte. Gut, noch ein Streichelchen. Von wegen! Das wiederholte sich anfangs stundenlang. Mein Arm war lahm, ich todmüde, nur Madamchen schnurrte zufrieden.


Später hat sie glücklicherweise entdeckt, dass das neue Herrchen nicht irgendwelchen Hunden gehört, sondern auch ihr. Und dass Herrchen viiiiiel länger streicheln konnte als Frauchen. Ab da hat sie bevorzugt ihre nächtlichen Streicheleinheiten bei Herrchen eingetrieben, vorzugsweise zwischen 2.30 und 3.00 Uhr morgens. Das fand ich gaaanz richtig.


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Sissi war bei ihrerAnkunft bei uns schon 10 Jahre alt. Trotzdem war sie für eine Perserin winzig klein und leicht, sie wog gerade 1.900 Gramm. Sie schielte und sie hatte Schwierigkeiten mit den hintersten Wirbeln am Rückgrat, was dazu führte, dass man ihren Schwanz am besten gar nicht anfasste. Deshalb blieb es uns wahrscheinlich auch lange verborgen, dass sich dort unter ihrem langen Fell eine böse Entzündung entwickelte. Ob das aus einem Biss im Tierheim resultierte oder von den Wirbeln kam, konnte nicht geklärt werden. Auf jeden Fall zog die Sache eine lange tierärztliche Behandlung mit einer ebenso langen Rechnung nach sich.


Und Sissi litt fürchterlich. Unter der sehr grob anmutenden Behandlung, unter den Schmerzen und vor allem unter den Beeinträchtigungen des Halskragens, den sie tragen musste. Obwohl die kleinste Größe für ihre Halsweite, ragte der Kragen so weit über ihren Kopf, dass sie damit wegen ihrer kurzen Beine weder fressen konnte, noch überhaupt laufen. Die untere Kante blieb einfach am Boden hängen und der Kragen stülpte sich wie ein umgekehrter Plastikbecher mit der Öffnung auf den Boden mit ihrem Köpfchen darin. Natürlich konnten wir uns das Lachen da nicht verbeissen, was natürlich wieder gaaaanz falsch war. Ich habe ihr dann den Halskragen soweit heruntergeschnitten, dass sie weniger beeinträchtigt war und es trotzdem noch als Leckschutz genügte. Aber man sieht ihrem griesgrämigen Gesichtchen die Missbilligung deutlich an.

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Sissi entdeckte bei uns viel Unbekanntes. So lieb und speziell sie in ihrer Persönlichkeit auch war, so hatte sie noch viel Neues zu lernen. Sie stammte aus einer Wohnungshaltung und die Möglichkeit, bei uns in Hof und Garten zu gehen, fand sie erst einmal sehr beunruhigend. Ihre Ausflüge maßen zuerst nur wenige Meter und bei der kleinsten Störung düste sie mit angelegten Öhrchen flach über dem Boden zur sicheren Wohnung zurück.

Doch tatsächlich fand sie auf dieser kurzen Distanz eines Tages eine junge Maus und zu unserer Überraschung steckte sogar in ihrem wuscheligen Perserfell eine echte Katze. Sie schnappte also diese verdutze kleine Maus und trug sie im Maul zu uns auf die Terrasse.


Man kann ihr aber ihre zwiespältigen Gefühle am Gesicht ablesen, oder? Vor Aufregung schielten die Augen noch ein bisschen mehr als vorher.

Tja, und was macht man nun mit einer Maus? Essen....? Nein, so weit ging das dann doch nicht. Wir brachten das Mäuslein dann wieder in den Garten, um ihm sozusagen noch eine Chance zu geben und machten für Sissi eine Dose auf. Das war ihr dann auch lieber. Aber ganz stolz war sie und natürlich sparten wir nicht mit Lob.


Wie sie da so dasitzt mit ihrer Maus, muss ich immer an das letzte Bild im Kinderbuch "Die Struwwelliese" denken. Das handelt von einem kleinen Mädchen, das zuerst immer garstig, ungekämmt und undiszipliniert ist und sich dann ändert und brav wird. Auf dem letzten Bild wird es gezeigt, angezogen mit einer gestärkten weißen Latzschürze mit Volants, die Beinchen artig zusammengestellt. So kam mir Sissi auch immer vor. Ein artiges kleines Mädchen.



Sissi war bei uns bereits die Nummer 7. Ihre Vorgänger waren meist gestandene Kater, zwei waren Perser, die anderen alle normale Kurzhaar. Sissi wirkte dagegen immer etwas geziert. Ihre Bewegungen und ihr Temperament waren sozusagen damenhaft.

Wenn sie dann wieder einmal echauffiert nach Hause huschte, den Wuschelschwanz hinter sich her schwenkend wie eine Federboa, fühlte ich mich insgeheim an Szenen aus historischen Filmen erinnert, in denen die Damen mit gerafften Reifröcken zierlichen Schrittes durch buxbaumgesäumte Kieswege eilten.

Und wenn ihr der junge Gartenkater Wiski zu nahe kam, schlug sie ihm mit einer schnellen kurzen Bewegung die Pfote auf den Kopf, ganz wie eine weiß behandschuhte Dame, die einem Unhold eins mit dem zusammengeklappten Fächer überzog.

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Ihr Perserfellchen brauchte viel Pflege. Ständig putzte und wusch sie daran herum und es machte sie richtig froh, wenn man sie vorsichtig bürstete. Nach einer kurzen Weile warf sie sich vergnügt auf den Rücken und man durfte auch das Bäuchlein bürsten. Bestimmte Gegenden waren dagegen sehr privat, da hatte man ihrer Meinung nach nichts zu suchen. Über das Bürsten ihrer Federboa hatten wir immer Differenzen. Leider wischte sie damit beim Laufen immer hinter sich auf, so dass von totem Laub bis zu Ameisen darin immer allerhand zu finden war.





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Aber das Leben besteht nun nicht nur aus Streicheln und Bürsten, zumindest meines nicht. So suchten wir eine Beschäftigung für sie. Mein Sohn schenkte ihr zu Weihnachten eine Neuerfindung, das Katzenfummelbrett. Das war eine Platte, auf der verschiedene leere Pappröhren befestigt waren, in die man Leckerchen verstecken konnte. Wir verbrachten viele lustige Stunden damit, ihr beizubringen, wie man an die Leckerchen kommt. Die Pfote in etwas zu stecken, um ein Leckerchen herauszuholen, das war ganz neu für sie. Schnurrend saß sie dabei und war sehr amüsiert, aber nur schwer zu bewegen, selbst aktiv zu werden. Immer wieder zeigten wir ihr das Leckerchen (sie schnurrte erwartungsfroh), dann steckten wir es in die Röhre und Sissi guckte schnurrend zu.


Irgendwann war auch bei ihr der Groschen gefallen und dann hatte sie lange Spaß damit. Als dieses Fummelbrett dann unansehnlich geworden war, bekamen wir später noch eine hölzerne Version, passend zum Wohnzimmerschrank lasiert. Als der junge Streunekater Wiski dann hier auftauchte, hat er regelmässig das Fummelbrett geleert, er brauchte keine Anleitung dafür.


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Ich bin froh, dass ich für den Blog von Sissi Fotos gemacht habe. Von keiner meiner Vorgängerkatzen habe ich so viele hübsche Fotos. Es war nicht immer einfach, sie zu fotografieren, denn sie mochte das nicht. So war sie bei vielen Bildern schon am vorderen Bildrand, wenn ich auslöste. Hier stapft sie zielstrebig aus den Glockenblumen, in die ich sie (ganz falsch!) bugsiert hatte.


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Sissi war richtig empört, dass wir Wiski hier Unterschlupf gewährten. Wiski war erst ca. 1/2 Jahr alt als er hier auftauchte, sehr liebebedürftig, jedoch superleicht zu irritieren. Wehe, ich hatte irgendetwas in der Hand, sofort fürchtete er einen tätlichen Angriff. Er hat sich um Sissi sehr bemüht, gurrend und schnurrend versuchte er die alte Dame für sich einzunehmen und oft suchte er ihre Nähe. Aber sie sah ihn bis zum Schluss als unliebsamen Rivalen an, mit dem sie ihre Leute nicht gern teilte. Hatte sie sich doch so gefreut, eine Familie ganz für sich alleine zu haben. Wir haben ihn in dieser Zeit selten und nur unter Aufsicht ins Haus gelassen und ihn draußen gefüttert, um ihr ihr Reich zu erhalten.


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Ihr habt sie ja über ein paar Wochen(Sissi am Montag) miterlebt. Sie war eine außergewöhnliche Persönlichkeit und in ihrer Anhänglichkeit so rührend, dass wir uns während dieser zwei Jahre auf eine tiefe Beziehung zu ihr eingelassen hatten. Es war uns von Anfang an bewusst, dass sie nicht so alt werden würde wie unsere vorherigen Katzen, aber wir ahnten nicht, wie rapide sich ihr Gesundheitszustand verschlechtern würde. Noch vor drei Wochen war sie munter und gut gelaunt. Die letzten beiden Wochen verfiel sie zusehends und trotz allen tierärztlichen Bemühungen spürten wir zunehmend wie wir das Tauziehen um ihr Schicksal verloren.
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Das ist das letzte Bild am Vormittag ihres letzten Tages (Dienstag, 13.7.2010). Obwohl sie schon sehr schwach war, stand sie plötzlich von ihrem Krankenlager auf, als hätte sie noch etwas Wichtiges zu erledigen. Sie ging, wie gewohnt, die Gartentreppe hinab und setzte sich an den Gartenteich. Dort schaute sie eine Weile versonnen ins Wasser, als träume sie.



Dann besann sie sich, ging zur Treppe zurück und schärfte dort zu meiner Überraschung noch einmal die Krallen. Das sah so lebensfroh aus, dass ich ganz glücklich war und dachte, sie wäre jetzt über den Berg. Sie ging die Treppe wieder hinauf und legte sich wieder hin.

Doch abends war sie so schwach, dass wir sie im Unterteil ihres Transportkorbes auf Kissen betteten und dort, unter unserem Streicheln, schlief sie schnurrend ein.

Sie ist nun wieder mit ihrem vorherigen Frauchen vereint und ich denke, das ist in ihren Augen wieder ganz richtig.

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Noch immer schaue ich instinktiv auf ihre Lieblingsplätze, die nun leer sind. Natürlich tut es uns weh, unsere kleine Freundin nicht mehr bei uns zu haben und ich würde sie so gerne nochmal im Arm haben. Aber ich tröste mich damit, dass nicht die Länge eines Lebens entscheidend ist, sondern seine Qualität. Und dazu haben wir in den letzten Jahren für sie noch entscheidend beitragen können.

Wiski ist nun noch anhänglicher, auch wenn er zwischendurch immer vorsichtig guckt, ob die alte Dame nicht doch noch irgendwo auftaucht, um ihn runterzuputzen. Er wird die Lücke nach und nach bei uns ausfüllen und auch die Rolle im Montagspost übernehmen. So ist das Leben.

Herzliche Grüße, Johanna

Kommentare:

  1. Liebe Johanna, das zu lesen ist so traurig und berührend zugleich.......
    In mir kommen sofort Erinnerungen hoch, die Trauer und der Schmerz, wenn einen eins dieser wundervollen Tiere verlassen muss. Aber auch ich versuche mich immer damit zu trösten, daß sie bei uns einen Platz hatten, an dem sie innigst geliebt wurden und unser Leben mit ihrer jeweiligen ganz eigenen Persönlichkeit bereichert haben.
    Daß das auch bei Sissi so war, haben deine liebevollen Zeilen sehr sehr deutlich gemacht.

    Mitfühlende Umarmung

    Birgit

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  2. Liebe Johanna,

    das tut mir so leid für euch. Aber Sissi hatte 2 schöne Jahre bei euch und sie hat euch geliebt. Danke für den katzenbericht.

    GGLG Anne

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  3. Ach Johanna, ich bin so traurig und weiß gar nicht, was ich sagen soll. Ich habe auch erfahren, wie schmerzlich es ist, eine Katze zu verlieren, die einem ans Herz gewachsen ist.
    Aber ich freue mich für Wiski, daß er ein liebes Zuhause gefunden hat.
    Ich glaube, ich kann in Sissi Sinne sagen:
    "Es war alles gaaanz richtig!"
    Liebe Grüße Renate D.

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  4. Eine wunderschöner Erinnerungspost. Und es freut mich trotz der Trauer, dass Euer Zusammenleben nur von kurzer, aber doch intensiver Dauer war, dass Sissi nun ganz ruhig bei Euch einschlafen durfte. Mir scheint, es ist ein gutes Ende für ein überwiegend schönes Katzenleben ...
    Liebe Grüße
    Silke

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  5. liebe Johanna
    ich bin jetzt wirklich auch gerade sehr traurig, das ist ja nun doch sehr schnell gegangen....ich habe nicht geahnt, dass die Krankheit so fortgeschritten war.
    Aber es ist so schön, dass ihr bei ihren letzten Atemzügen bei ihr wart, und sie so ruhig einschlafen konnte.
    Die Berichte und Bilder von Sissi waren immer sehr schön und interessant. Ich hab sie mir immer gerne angesehen und gelesen.
    Und dieser kleine Rückblick zeigt, wie sehr sie zur Familie gehörte, wie sie geliebt wurde und was für ein schönes Leben sie bei euch haben durfte. Nur das zählt.
    Ich wünsche euch nun viel Freude mit Wiski, vergessen werdet ihr Sissi deswegen ja nicht, und das ist gut so. Viele schöne Erinnerungen werden euch in Zukunft begleiten.
    Alles Liebe, Alice

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  6. Die Regenbogenbrücke...
    ...die alten und kranken Tiere werden im Land hinter der Regenbogenbrücke wieder jung und gesund und spielen den ganzen Tag zusammen. Die Tiere sind dort glücklich und zufrieden - es gibt nur eine Kleinigkeit, die sie vermissen: sie sind alle nicht mit dem Menschen zusammen, den sie so sehr geliebt haben. (habe im Internet vorgefunden)

    Johanna, Dein Beitrag ist so traurig und so warmherzig... ich bin auch der Ansicht, es ist nicht wichtig, wie lange Sissi bei Euch gelebt hat, nur wie viele schöne Momente ihr zusammen erlebt hattet und wieviele tolle Erinnerungen samt Bilder von der kleinen Lady geblieben sind... Es gibt die Zeit der Freude und es gibt die Zeit der Trauer - so ist ganz richtig. LG Rita

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  7. Sissi durfte bei euch glücklich sein, diese Tatsache tröstet mich hinweg.
    Liebe Grüße

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  8. Dearest Johanna,

    What a great blog in honour of your beloved Sissi! That speaks for you, the way you took her home, knowing she would not last that long in your household. But you lovingly took her in and tried to create for her a continuation of the love she once received from her previous owner. For those of us, that know how to read the body language of animals, it becomes so clear that animals too can be very lonely, hurt and they do grieve a great bit. Their behavior and unconditional love in return, is something so special and touching, that we will carry within our hearts forever. So much they gave in return and they taught us patience, love and acceptance. Inner beauty they teach us and a certain grace that goes with that; the way they do their daily grooming and want to look their very best.
    She LOVED you; that's for sure and you gave her all a cat could ever wish for! Like you said towards the end, she's reunited with her first human mama... and that is good!
    A firm hug to you and lots of love, also from our felines whom we love the very same and hope for longevity of course. But whatever the outcome is; we love them for as long as we're allowed to love them...

    Warmest greetings from Georgia/USA

    MariettesBacktoBasics

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  9. Liebe Johanna,
    es tut mir unendlich leid und Erinnerungen kommen wieder auf.
    Sie hatte nur 2 schöne Jahre bei Euch verbringen dürfen.
    Aber Ihr habt alles erdenklich mögliche für die kleine getan da bin ich sicher.
    Deine Post ist mit so viel Liebe erzählt und das sie in ihrer gewohnten
    Umgebung einschlafen durfte.
    Die Trauer und die Einsamkeit ist groß.
    Ich drück Dich ganz lieb.
    herzlichst,
    Moni

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  10. liebe Johanna,
    Eure Sissi wird immer bei Euch bleiben, in Euren Herzen, in Euren Erinnerungen, sie hat sich bei Euch so wohl gefühlt, Ihr habt Sissi das allerbeste Zuhause gegeben, es konnte ihr gar nichts Besseres passieren, und dass ihr sie bis zum letzten Tage ihres Lebens geliebt hat, da bin ich mir sicher, das hat sie gespürt! danke, dass Du uns alle diese Zeilen nochmals aufschreibst und die vielen Fotos von ihr zeigst ... ich denke an Euch und bin mit Euch in Trauer verbunden!
    liebe Grüße von der Rosabella

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  11. Johanna, I am so sad to hear this news. I know you will keep Sissi close in your heart and thoughts for years to come. She was a lucky kitty to have found a home full of love with you. ~ sarah

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  12. Hallo Johanna,
    nun habe ich erstmal in Ruhe den ganzen langen Beitrag gelesen, da ich Sissi ja bisher nicht kannte. Man merkt dir an, wie sehr du an deiner Katze gehangen hast, aber das geht uns vermutlich allen so. Es ist immer schlimm, wenn ein Tier dann stirbt, kaum weniger schlimm als wenn es ein Mensch ist. Es tut mir leid für dich, aber . . . da wartet Wiski auf euch und das ist gut so.
    Lieben Gruß
    Elke

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  13. Oh Johanna
    ich musste am Schluss heulen - Du hast so einen liebevollen Nachruf über die Kleine geschrieben - das geht mir doch sehr nahe, zumal ich sie ja auch schon durch die Post's kannte. Der einzige Trost der einem bleibt ist tatsächlich der , das Sissi bei Euch einen schönen Lebensabend gehabt hat. So ein kleines Wesen wächst einem sehr ans Herz und auch wenn Wiski Euch ein wenig trösten kann, bleibt doch eine Lücke die die kleine Schmusekatze hinterläßt und eine Persönlichkeit war Sie wirklich , das kam schon auf den Fotos rüber
    Ich denke an Euch auch wenn ich Euch nicht trösten kann Ina

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  14. Liebe Johanna, deine Abschiedsmemoiren von Sissi sind sowas von rührend!! Ach wie wunderbar, dass sie noch einen so auf sie abgestimmten Lebensabend bei euch verbringen durfte!
    Das Bild mit der aus den Glockenblumen marschierenden Sissi finde ich suppper!!
    Ganz herzliche Grüsse und heb's guet
    bbbb

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  15. Liebstige Johanna, ich wusste ja bereits Bescheid, doch jetzt musste ich den wunderschönen Nachruf auf Sissi in aller Ruhe, aber mit Tränen in den Augen lesen. Viel Liebe und viel Freude über die gemeinsam verbrachte Zeit stecken in deinen Zeilen! Du hast Recht, Sissi durfte bei euch noch jede Menge Qualität erleben, auch wenn ihr vielleicht nicht immer alles gaaanz richtig gemacht habt. Sie war bei euch ein glückliches Kätzchen. Ich bin so froh, dass ihr gleich wieder von einem Tierchen ausgesucht wurdet, Katzen wissen einfach, wo es ihnen gut geht, und ich freue mich sehr, dass Gartenstreunerchen Wiski nun helfen wird, die Lücke zu verkleinern...
    Ganz liebe Drückerchens, trau.mau (die noch immer keine Zeit zum Bloggen/Posten hat...)

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  16. Liebe Johanna,
    nun habe ich im Moment so wenig Zeit für Blogbesuche und hatte mir heute deinen Blog vorgenommen. Und was muss ich hier alles Trauriges lesen... Ich fühle so sehr mit Dir, habe ich doch auch erst unsere Bonnie im Dezember verloren. Auch sie war sooo klein und von Anfang an krank und eine Problemkatze. Vielleicht habe ich gerade deshalb so sehr an ihr gehangen.
    Eines weiß ich jedoch sicher von Sissi und von Bonnie. Die kleine Zeit, die sie bei uns waren, waren sie so glücklich wie nie zuvor in ihrem kleinen Katzenleben. Das gibt doch unheimlichen Trost. Die Zeit vergeht, und wir werden mit einem Lächeln an die kleinen Pelznasen denken, die jetzt im Katzenhimmel keine Schmerzen mehr haben und wieder glücklich sein dürfen.
    Viele liebe Grüße und ich drück Dich mal ganz fest für diesen liebevollen Sissi-Post.
    Birgit

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  17. Das war ein würdiger Schluss-Post für die alte Dame. Besser hätte es keiner schreiben können. In allen Worten steckt so viel Liebe, so viele Erlebnisse und ganz viel Erinnerung. Sie hat auf jeden Fall Menschen mit sehr großen Herzen für Katzen getroffen, was ja nicht immer der Fall ist. Unser Leo kam auch von einer überforderten Familie zu uns und wir lieben heiß und innig.
    Ich umarme dich mal virtuell
    und danke für diesen wundervollen Post
    Liebe Grüße Rita

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