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Donnerstag, 16. Oktober 2014

EIn Paradies für Apfelfreunde


Am Sonntag 12.10.2014 fand in Aschaffenburg der 15. Apfelmarkt statt.
Zwischen Schloss und Stadthalle gab es alles, was das Thema Apfel hergab.


 35 Aussteller boten Äpfel in jeder Form an: als Frucht, gebacken, gekocht, zur Apfelbratwurst verwurstet!, destilliert, gepresst und getrocknet.


 So schöne Apfelchips habe ich noch nie gesehen.

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Am Interessantesten waren für mich die Streuobstäpfel, denen man die Naturbelassenheit deutlich ansieht.


Äpfel der Sorten Landsberger, Ingrid Marie, Kaiser Wilhelm, Horneburger, Geheimrat Oldenburg und Jägerrambour stehen noch in meinem Gartenbuch, sind aber aus den Geschäften längst verschwunden.

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Boskop, Goldparmäne, Jonathan gibt es noch zu kaufen. Diese hier sind aber deutlich kleiner, weil in der Streuobstwiese gewachsen.

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  Der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Aschaffenburg e.V. zeigte die Vielfalt an alten Apfelsorten von heimischen Streuobstwiesen. Auf dem Bild sieht man nur 1/3 der ausgestellten Apfelsorten. Teilweise waren die Äpfel schon bestimmt, teilweise wurden Obstkenner um Bestimmung gebeten.

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Bei den Apfelsorten sahen für mich viele täuschend ähnlich. Der Rosenapfel hat es mir natürlich besonders angetan. Unterscheiden könnte ich ihn von dem Brettacher oder Rheinischem Rambour nicht. Auch alte Birnensorten und sogar Mispeln konnte man bestaunen.


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 Manche Stände waren sehr schön geschmückt. Hier gab es frisch gekelterten Apfelwein zu kaufen.

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 Kelteräpfel zum Pressen liegen in Säcken auf dem Wagen. Im Hintergrund eine hydraulische Packpresse, die holt ziemlich alles an Saft heraus.
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So eine mobile Kelteranlage steht tageweise in den Orten der Umgebung, dort kann jeder gegen Entgelt seine Ernte pressen lassen.

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Natürlich wurden auch viele Äpfel von Obstbauern der Umgebung verkauft. Hier der Stand vom Kastanienhof Ludwig aus Klingenberg, bei dem man jede Apfelsorte auch probieren durfte. Der Kastanienhof hat eine tolle Seite auf der Homepage, wo gute Apfelsorten aus eigenem Anbau beschrieben sind.


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Neben einer großen Flasche frisch gepresstem Most kaufte ich natürlich auch Äpfel.
Die Wahl fiel auf die mir unbekannte Sorte Wellant.


Wirklich ein schöner Apfel, knackig, würzig, saftig und nicht bräunend. Wie dekorativ er ist, seht ihr im Post darunter.

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Liebe Grüße

Johanna








Kommentare:

  1. Wie interessant - und so schön bunt! Die Äpfel sind preiswert.
    Früher haben wir unseren Apfelwein selber gemacht, heute geht das wegen des Kellers nicht mehr.

    Sigrun

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  2. Liebe Johanna,
    So schoen und vor allem interessant was du und hier zeigst! Das es auch ein Rosenapfel gibt ist erstaunlich!
    Danke fuer die Muehe um uns alles zu zeigen!
    Liebe Gruesse,
    Mariette

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  3. Liebe Johanna,
    danke für deinen Besuch in meinem neuen Blog, Die Weißmacherin malt nicht nur, sie stickt auch noch immer sehr gerne in Weiß :-). Taufkleider nähe ich allerdings weniger, weil ich mein Geschäft zwischenzeitlich aufgegeben habe. Das war manchmal ganz schön stressig und auf nebenberuflichen Stress habe ich keine Lust mehr.
    Ich werde mich über deine Besuche sehr freuen. Aber nun bestaune ich erst einmal die Apfelvielfalt.
    Ganz liebe Grüße
    Elvira

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  4. Your market looks wonderful and there are lots of apples to buy. I like your still life apples on the plate with the leaves at the end. Pamela

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  5. Liebe Johanna,

    das finde ich einen sehr interessanten Beitrag. Ich wusste gar nicht, dass es in der Region von Aschaffenburg soviele Apfelbauern gibt.

    Wie viele unterschiedliche Apfelsorten es gibt, habe ich im vergangenen Jahr auf einer Reise durch Irlands Südosten kennen gelernt. Und jede davon schmeckt anders. Das ist ein wirklich spannendes Erlebnis, sich da durch zu probieren.

    Liebe Grüße,
    Monika

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    1. Liebe Monika, danke für deinen Kommentar, den ich jetzt erst gefunden habe. Es gibt viele Obstbauvereine und etliche Obstbauern in unserer Gegend. Dadurch werden die alten Sorten auch weiter gepflegt, Das ist wirklich ein spannendes Thema und sicher auch nochmal interessant, in anderen Ländern die Apfelsorten zu probieren.
      Liebe Grüße, Johanna

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